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Lupino

!E2 = da konnte auch EAM mir nicht mehr helfen

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Seit einigen Jahren betreibe ich EAM (früher mal a²) und NIS gleichzeitig. Bisher blieb ich verschont von allerlei Attacken, die EAM brav angezeigt und abgewehrt hat. Auch NIS stand nie im Wege und tat was es sollte. Am Anfang der Woche hatte ich dann die "Begegnung der Dritten Art" :

EAM Alarmfenster unten links: !E2 erkannt und in Quarantäne gesteckt. Dann kann ich die Abfolge der Ereignisse nicht mehr chronologisch nachvollziehen. Schließlich funktionierten weder EAM noch NIS noch Firefox noch Windows Dateiexplorer noch andere Programme. Neustart und einen frühen Wiederherstellungspunkt aufrufen und hoffen dass alles wieder geht wurde enttäuscht. schließlich waren auch alle Wiederherstellungspunkte nicht mehr zu finden. Ergo: Das System war zerschossen!

Wie !E2 auf den Rechner gekommen ist bleibt unklar.

Im Ergebnis habe ich W7pro64 neu installiert. Das defekte Windows landete im Windows.old-Ordner. MIt der Ungewissheit ob !E2 von dort noch aktiv werden kann habe ich zunächst nur NIS installiert und suchen lassen. O.B., Windows.old ist clean.

Etwas frustriert habe ich dann nach einigen Tagen EAM auch wieder installiert und auf meinen Rechner losgelassen, ebenfalls ohne Befund. Alles clean! Mit erheblichem Hirnjogging und allen brav gesicherten Daten habe nun mein System wieder am laufen. Bleibt zum Schluss ein ungutes Gefühl und der Ansporn noch mehr Sicherungskopien anzufertigen.

Mich interessiert, ob auch andere User vergleichbare Erfahrungen gemacht haben.

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Das fatale war ja, das nichts mehr funktionierte, EAM hat sich ja sozusagen selbst getillt und ein Rückholen aus der Quarantäne war unmöglich!

Wie auch immer, ich anerkenne, dass Emsisoft hier nichts vertuscht. Danke für die Ehrlichkeit, eine heutzutage ja immer seltener zu findende Tugend. Fehler können halt passieren. Schlimm nur wenn einem Rechner eine zentrale Bedeutung zukommt und tagelange Arbeit nötig ist, um alles wieder ans Laufen zu bekommen. Ich werde meine Backupstrategien überdenken und neuorganisieren.

Weil mich mittelständisches Engagement begeistert, ich es toll finde wenn ein vergleichsweise kleines Unternehmen dem "Gelben Riesen" die Stirn bietet, möchte ich Emsisoft auch weiterhin treu bleiben. Vielleicht gelingt es ja, mich dazu besonders zu motivieren.

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